Lohnartenverwaltung / Zuweisung Lohnarten

Damit der versicherte Verdienst berechnet werden kann müssen bei allen UVG-pflichtigen Lohnarten, welche für die Meldung an den Unfall- resp. KTG Versicherer benötigt werden, im Register Absenzen die entsprechenden Kategorien zugeteilt werden. => siehe Schadenfall Detail

 

Wie sich ein versicherter Verdienst zusammensetzt, kann für ein bestimmtes Ereignis und je nach Konstellation von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich sein. Das heisst, die Hoheit für die Festlegung des versicherten Verdienstes liegt beim Versicherer. Besteht beim Einrichten der Lohnarten Unklarheit, muss der Versicherer kontaktiert werden. Deshalb wird mit KLE kein Taggeld berechnet, sondern dem Versicherer werden die Grundlagen (Basis) zur Berechnung des versicherten Verdienstes geliefert. Dabei werden aktuelle und/oder vergangene Lohnbestandteile berücksichtigt. Diese Basis für die Berechnung des versicherten Verdienstes dient dem Versicherer entweder direkt zur Berechnung des Taggeldes oder er kann den für die Berechnung des Taggeldes massgebenden versicherten Verdienst aufgrund der erhaltenen Daten selbst festlegen. => Richtlinien KLE - Swissdec www.swissdec.ch Richtlinien Leistungsstandard-CH (KLE)

 

Mit einem Filter auf den UVG-pflichtigen Lohnarten können sämtliche Lohnarten schnell angezeigt werden, die je nach dem entsprechend eingerichtet werden müssen.

Hinweis: Die Familienzulagen gehören ebenfalls zum versicherten Verdienst.

 

Die Summen der Lohnarten, werden aufgrund ihrer Eigenart in unterschiedlichen Lohnbasen zusammengeführt.

=> Lohnarten öffnen, über Personalisieren die Felder Schadenfall Detail, Schadenfall versicherter Verdienst und Schadenfall Ausfallstunden Lohnart KLE einfügen.

Über Verwalten - Liste bearbeiten - können die Lohnarten schnell abgefüllt werden.

 

Beispiel einiger Lohnarten, diese Liste ist nicht abschliessend.

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Schadenfall Detail

Mögliche Auswahlfelder im Feld Schadenfall Detail:

 

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Schadenfall versicherter Verdienst

Es gibt zwei unterschiedliche Betrachtungen der Lohnarten: Voraussichtlich (auch aktuell genannt) und rückwirkend.

 

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Beispiel mit aktueller Betrachtung der Lohnarten (voraussichtlich, regelmässig wiederkehrende Lohnbestandteile)

Die aktuelle Betrachtung bezieht sich auf den Teil des Einkommens, welches eine Person unmittelbar vor dem Ereignis verdient. Sie gilt für alle Personen, welche einen Monatslohn erhalten. Das bedeutet SwissSalary nimmt die Lohnangaben vom Ereignismonat. Die pflichtigen Lohnarten werden je nach hinterlegten Angaben im Absenzenanspruch mit 12 oder 13 multipliziert und totalisiert.

 

Beispiel mit rückwirkender Betrachtung der Lohnarten (unregelmässige Lohnbestandteile)

SwissSalary rechnet vom Vormonat des Ereigniszeitpunktes 12 Monate rückwärts. Bei einer kürzeren Periode (Anstellung <12 Monate) macht SwissSalary eine Aufrechnung auf 365 Tage.

Hinweis: Lohnerhöhungen, die zum Meldezeitpunkt noch nicht verbucht sind, werden nicht berücksichtigt. Auch Einträge in der 'Timemachine' werden aktuell noch nicht erkannt. Kinderzulagen, die noch nicht ausbezahlt wurden, weil der Zulagenbescheid noch nicht eingegangen ist, werden nicht berücksichtigt, wenn sie auf inaktiv stehen. => siehe Kapitel Spezialfälle - manuelle Lohnergänzungen

 

Schadenfall Ausfallstunden Lohnart KLE

Bei den Ausfallstunden handelt es sich um einzelne Absenzen einer zumindest teilweise arbeitsfähigen Person, welche im Zusammenhang mit dem versicherten Ereignis stehen (z. B. Arztbesuch, Physiotherapie). Die Ausfallstunden können mit einer zusätzlichen Lohnart z.B.. Bezahlte Absenz oder bezahlte Kurzabsenz in Stunden rapportiert werden. In dieser Lohnart muss das Häkchen bei Schadenfall Ausfallstunden Lohnart KLE gesetzt sein:

Genauere Angaben zur Meldung von Ausfallstunden => Spezialfälle - Ausfallstunden