Invalidität

Am 01.01.2005 wurde das 2. Paket der 1. BVG-Revision eingeführt.

 

Seit der Einführung per 01.01.2005 müssen die Grenzbeträge gekürzt werden, sofern Sie MitarbeiterInnen beschäftigen, welche eine Invalidenrente erhalten.

Invalidenrenten, welche vor dem Inkrafttreten der revidierten Normen zu laufen begonnen haben, unterstehen grundsätzlich dem bisherigen Recht.

 

Beispiel:

1/4-IV-Rente (40 - 49%) = Kürzung der Grenzbeträge um 1/4

1/2-IV-Rente (50 - 59%) = Kürzung der Grenzbeträge um 1/2

3/4-IV-Rente (60 - 69%) = Kürzung der Grenzbeträge um 3/4

Ganze IV-Rente (70 - 100%) = kein BVG-Abzug

 

Bei Mitarbeitern mit einer Teilbeschäftigung und einer IV-Rente erfassen Sie in diesem Feld den Anteil der IV-Rente. Die drei Grenzbeträge (Mindestjahreslohn, Koordinationsabzug und obere Limite des Jahreslohns) werden bei diesem Mitarbeiter automatisch gekürzt.

 

Diese Beschreibung gilt natürlich nur für Firmen, welche die BVG-Beiträge prozentual (fiktiv oder effektiv) abrechnen und nicht mit Fixbeträgen arbeiten (Lohnteile).