Aufenthaltsbewilligung

Mit dem Inkrafttreten des Abkommens zwischen der Schweiz und der Europäischen Gemeinschaft sowie ihren Mitgliedstaaten über den freien Personenverkehr (Freizügigkeitsabkommen) per 1. Juni 2002, erhalten die Staatsangehörigen der Europäischen Union das Recht, in die Schweiz einzureisen und sich hier aufzuhalten, sofern die im Abkommen vorgesehenen Bedingungen erfüllt sind. Das Aufenthaltsrecht wird mit der Erteilung einer (rein deklarativen) Aufenthaltsbewilligung im Aufnahmestaat bestätigt. Das Abkommen übernimmt die Kategorien von Aufenthaltsbewilligungen aus dem Gemeinschaftsrecht (Acquis communautaire).

 

Wer während seines Aufenthaltes in der Schweiz arbeitet oder sich länger als drei Monate in der Schweiz aufhält, benötigt eine Bewilligung. Diese wird von den kantonalen Migrationsämtern erteilt. Es wird unterschieden zwischen Kurzaufenthalts- (weniger als 1 Jahr), Aufenthalts- (befristet) und Niederlassungsbewilligung (unbefristet).

 

Mit dem Inkrafttreten des Abkommens werden folgende Bewilligungsarten eingeführt oder übernommen (fakultatives Feld):

 

Die verschiedenen Aufenthaltsbewilligungen für Angehörige der Mitgliedsstaaten der EU/EFTA:

Ausweis B EG/EFTA (Aufenthaltsbewilligung)

Ausweis C EG/EFTA (Niederlassungsbewilligung)

Ausweis Ci EG/EFTA (Aufenthaltsbewilligung mit Erwerbstätigkeit)

Ausweis G EG/EFTA (Grenzgängerbewilligung)

Ausweis L EG/EFTA (Kurzaufenthaltsbewilligung und Stagiaires)

 

Die verschiedenen Aufenthaltsbewilligungen für die übrigen Staatsangehörigen:

Ausweis B (Aufenthaltsbewilligung)

Ausweis C (Niederlassungsbewilligung)

Ausweis Ci (Aufenthaltsbewilligung mit Erwerbstätigkeit)

Ausweis G (Grenzgängerbewilligung)

Ausweis L (Kurzaufenthaltsbewilligung und Stagiaires)

Ausweis F (Vorläufig aufgenommene Ausländer)

Ausweis N (Ausweis für Asylsuchende)

Ausweis S (Schutzbedürftige)

 

Weitere hilfreiche Infos sowie eine ausführliche Zusammenstellung finden Sie im Internet auf der offiziellen Homepage des Bundesamtes für Migration.